Update der Datenbank

Die Datenbank hat kleinere Updates erfahren.

Die Datenbank wurde an die neue Datenschutzgrundverordnung angepasst. Das beinhaltet neben einer neuen, richtlinienkonformen Datenschutzerklärung vor allem die Entfernung diverser Trackingmechanismen sozialer Netzwerke, wie den Facebook-Like-Button oder Google-Analystics. Unsere Auftritte in den sozialen Netzwerken werden nun nur noch einfach verlinkt, ohne Software der entsprechenden Anbieter und ohne deren Tracking.

Darüberhinaus wurde die bislang auf freiwilliger Basis angebotene SSL-Verschlüsselung beim Zugriff auf die Webseite der Datenbank nun verpflichtend. D.h. ein Zugriff auf die Datenbank ist ab sofort nur noch über https, und damit verschlüsselt möglich. Alte Links und Lesezeichen behalten ihre Gültigkeit und werden entsprechend auf die sichere Variante weitergeleitet. Diese Maßnahme beugt Problemen mit den von Google für den Chrome-Browser angkündigten Verschärfungen der Browserrichtlinien vor und ist darüberhinaus eh eine sinnvolle Maßnahme für Webseiten mit Passwörtern.

Außerdem wurden zwei kleine Bugs gefixt.

Neue Datenbank Version 1.8.0

Endlich gibt es einen neuen Release der Datenbank 😉 Seit heute ist der Release 1.8.0 für alle produktiv nutzbar.

Was ist neu?

  • Filter zum schnellen Durchsuchen und Filtern der eigenen Sammlung: ihr könnt nun in der eigenen Sammlung nach Hersteller, Artikel-Nr. Bemerkungen und Händler, bei dem ihr das Modell gekauft habt, filtern und so Eure Modelle schneller in der Sammlung finden.
  • Artikeldetails sind wieder für alle ohne Registrierung zugänglich: über ein Jahr, nachdem ein Datengrabber versucht hat, zahlreiche Artikeldaten automatisch abzuziehen und selber kommerziell zu nutzen, so dass wir gezwungen waren, die Daten durch Registrierung zu schützen, möchten wir die Artikeldetails wieder freigeben. Wir möchten, dass mehr Leute von den Infos profitieren können. Allerdings behalten wir uns vor, die Daten wieder nur registrierten Benutzern zugänglich zu machen, sollten wir einen weiteren Missbrauch der Daten feststellen.
  • Neue Exaktsuche: bislang konnte in der Datenbank nur ungefähr gesucht werden, d.h. wer nach 4415 gesucht hat, bekam alle Artikel angezeigt, die irgendwo 4415 enthielten. Das hat nun ein Ende, ab sofort kann auch nach „4415“ (mit Anführungszeichen) gesucht werden, so wird nur nach dem exakten vorkommen dieses Wertes gesucht.

Wir wünschen viel Spaß mit dem neuen Release!

Was lange währt… oder: Auslieferungszeiten bei Trix

Ich hatte es schon fast vergessen und auch eigentlich nicht mehr damit gerechnet. Im Januar 2016 wurden die Neuheiten von Märklin und Trix veröffentlich (zumindest auf dem Papier, natürlich wird nicht gleich alles ausgeliefert). In den Neuheiten dabei eine amerikanische Schlepptender-Dampflok der Bauart Mikado, wie es sie in der Vergangenheit schon in verschiedenen Ausführungen gab. Diesmal aber wurde die Lok als Variante der Bahngesellschaft AT&SF (Atchison, Topeka & Santa Fe) angekündigt und das auch noch dezent werkseitig gealtert. Damit passte sie hervorragend in mein Beuteschema und die Lok in der Gleichstromvariante von Trix wurde zum Vorbestellpreis am 19.1.2016 beim Händler meines Vertrauens geordert.

Die Jahre gingen ins Land, es wurde Winter, es wurde Sommer, es wurde wieder Winter. Was nicht passierte, war eine Auslieferung der georderten Lok. Während die Wechselstromvariante von Märklin im Herbst 2016 auf den Markt kam, schaute der Gleichstromkunde in die vielbeschworene Röhre. Auslieferungstermine wurde im Monatsrhythmus korrigiert und nach hinten verschoben. In der Zwischenzeit kam der Challenger als Modell und wurde zeitnah ausgeliefert (auch bei Trix), von einer Mikado weiterhin keine Spur.

Dann im Sommer 2017 wurde eine weitere Variante der Mikado in den Sommerneuheiten bei Trix angekündigt: dieses Mal eine Variante der Bahngesellschaft B&O (Baltimore & Ohio). Erstaunlicherweise wurde diese Modell bereits im Herbst 2017 ausgeliefert, auf das gleiche Modell in anderer Lackierung musste man weiter warten – merkwürdige Produktplanung.

Nach nun 2 Jahren und fast 3 Monaten bin ich nun stolzer Besitzer einer Trix-Mikado der AT&SF, mit der ich wirklich nicht mehr gerechnet hätte. Trix hat es tatsächlich geschafft, das Modell zu liefern. Ich habe ja viel Verständnis für geringfügige Verschiebungen von Lieferterminen, aber über 2 Jahre (und auch über 1 Jahr nach der Wechselstromversion) ist schon eine Hausnummer.

Testbericht folgt, vielleicht dauert er auch 2 Jahre 😂😇

Missglückte GG-1

Die GG-1 ist eine prächtige und zugleich gewaltige Elektrolok der ehemaligen Pennsylvania Railroad, die auch später noch in Diensten der Amtrak fuhr.

Von dieser Lok gibt es verschiedene Modelle in Spur H0, unter anderem ist die Lok von Märklin, Trix und MTH Electric Trains zu bekommen. Märklin und Trix beschränken sich dabei auf Farbvarianten der Pennsylvania Railroad, MTH Electric Trains hat weitere Farbschemata im Angebot, darunter auch den Paradiesvogel: eine Amtrak GG-1 in den Amtrak-typischen Farben.

Wundervoll, die Lok ist so exotisch, die Lok muss meine Sammlung bereichern. Stolze 400 EUR darf man bei deutschen Händlern für das Stück auf den Tisch legen. Dafür bekommt man den Paradiesvogel mit einem ProtoSound 3 Decoder mit Sound und motorisierten Stromabnehmern und einem Metallgehäuse.

Der erste Eindruck: im Vergleich zu den Märklin Modellen schmeißt man das Modell von MTH Electric Trains sofort weg. Optisch ist das fast eine Frechheit, was einem für den Preis offeriert wird. Einfachster Guß, grobschlächtige Pantographen mit Stangenantrieb, wenig Anbauteile, und wenn dann doch Anbauteile da sind, dann meist noch verbogen und man darf sie erst einmal richten.

Der zweite Eindruck, nachdem ich die Lok auf das Gleis gestellt habe: nicht viel besser. Der ProtoSound Decoder, der auch in meinen anderen Loks von MTH Electric Trains werkelt, lässt sich normalerweise auch ganz gut mit einer europäischen, DCC-tauglichen Zentrale programmieren bzw. benutzen. In meinem Fall sagte die Lok keinen Pieps und bewegte sich nicht. Als der Händler kontaktiert wurde, kam dieser mit einer ernüchternden Antwort: wahrscheinlich ist der Decoder defekt. Der Decoder steht standardmäßig auf DCS (MTH-eigenes Digitalformat), wenn man ihn dann mit DCC anspricht, kann er das Zeitliche segnen. Man müsse erst über den Schiebeschalter im Dach den richtigen Modus einstellen. Ich solle die Lok einschicken, sie geht zum Decodertausch. Drei Punkte sind bemerkenswert: ein expliziteses Wechselstrommodell wird serienmässig mit der DCS Einstellung ausgeliefert, der Decoder ist offenbar so fragil, ein anderes Digitalformat nicht zu überleben und (am schlimmsten) der Kunde wird auf diesen Umstand nicht hingewiesen.

Ein Decodertausch bei MTH Electric Trains wird in Deutschland von einem zertifizierten Modellbahnservice gemacht, doch muss der erst das Ersatzteil aus den USA besorgen. Die gute Lok war also erstmal 10 Wochen weg. Als sie wieder kam, man lernt aus seinen Fehlern, habe ich erstmal eine Einstellungen überprüft und auf DCC gestellt, bevor ich die bunte Lok aufgegleist habe. Nebenbei habe ich mich gewundert, wo denn die lose Schraube im Karton herkommt. Kurzes Fazit: Lok lief wieder nicht und gab keinen Ton von sich.

Eine erneute Reklamation beim Modellbahnservice ergab: vielleicht hat sich eine Lötstelle gelöst, ich soll es nochmal einschicken. Die Lok war erneut 4 Wochen unterwegs, um dann wieder bei mir zu landen mit einer 3-stelligen Reparaturrechnung, weil mittlerweile auch die Garantiefrist abgelaufen und doch noch mehr zu machen war, als nur eine Lötstelle, und erneut ohne Funktionalität.

Quintessenz aus der ganzen Nummer: 500 EUR (inkl. Reparaturkosten) für eine Lok, die von der Detaillierung allenfalls mittelmäßig bis vereinfacht ist, die für den europäischen Wechselstrommarkt konzipiert wurde, aber auf dessen Geräten nicht funktioniert und ein aus meiner Sicht unfähiger Service in Deutschland, der die Loks repariert. Ich habe die Lok schließlich an einen amerikanischen Bastler verkauft und bin von MTH Electric Trains Loks erstmal geheilt.

Trix Qualitätsoffensive für die Datenbank

Die MoBa Datenbank ist mittlerweile sehr umfangreich, leider stelle ich immer wieder fest, dass es im Bereich Trix H0 Lücken gibt und nicht alle Artikelnummern bekannt sind. Das ist bedauerlich und soll sich ändern, daher starte ich eine Qualitätsoffensive für Trix H0 in der Datenbank.

Leider fehlt es mir an ausreichendem Informationsmaterial, denn die Produktdatenbank von Trix ist auch nur sehr lieblos gepflegt und wird vor 2006 sehr spärlich mit ihren Informationen. Daher suche ich Trix Neuheiten Kataloge und Gesamtprogramme aus dem Zeitraum 1998 bis 2006.

Wer kann mir helfen?

Union Pacific Challenger

Den großen Big Boy der Union Pacific kennt fast jeder: die größte Dampflok der Welt. Dieser Gigant hat aber auch einen kleinen Bruder: die Challenger, ähnlich gigantisch und mit 2 Treibachsen weniger nur unwesentlich kleiner als sein großer Bruder. Die Challenger ist zur Zeit die größte betriebsfähige Dampflok der Welt, da die Union Pacific noch ein fahrtüchtiges Exemplar unterhält. Dies wird sich nach der Restaurierung von Big Boy #4014 ändern.

Warum erzähle ich dieses? Märklin und Trix haben sich des Challengers angenommen. Nachdem die Modellbahnwelt seit 2001 fast jährlich mit neuen Varianten des Big Boys beglückt wurde, der nach wie vor eine herausragende Konstruktion des Hauses Märklin ist, hat man sich entschlossen, einen neuen US-Giganten auf die Schienen zu setzen. So erscheint die auf Öl-Feuerung umgebaute und auf die Betriebsnummer #3706 umgezifferte Challenger mit Windleitblechen und dem typischen Union Pacific Design in silber und schwarz nun als H0-Modell für Märklin und Trix. Erstmalig werden dabei auch 29 schaltbare Digitalfunktionen eingesetzt.

Wenn die Konstruktion und Ausführung ähnlich gut wird, wie die des Märklin Big Boy, ist hier ein großartriges Modell zu erwarten, was aber leider auch seinen stolzen Preis hat: rund 730 EUR ruft Märklin für den Schienengiganten auf. Ich warte gespannt und werde das Modell testen.

Produkt-Ankündigung Märklin

Pacific Coast Starlight

Heute gibt es nicht mehr so viele Personenzüge in den USA, insbesondere bei den Fernzügen ist das Angebot sehr übersichtlich. Aber es gibt sie noch von der Amtrak und das immer noch mit klangvollen Namen, wie California Zephyr, Pacific Coast Starlight, City of New Orleans, etc.

Waren diese Züge damals noch lange Luxuszüge mit Streamliner-Wagen, sind diese heute meist mit den doppelstöckigen Superliner-Wagen unterwegs. Bespannt werden die Züge heutzutage eigentlich nur noch von der GE Genesis P42DC, der Einheitslok der Amtrak, ggf. in Mehrfachtraktion.

Nachdem ich im letzten Jahr sowohl den California Zephyr in Sacramento, wie auch den Pacific Coast Starlight in Santa Barbara bewundern durfte, muss ich mir eigentlich so einen Zug mal im Modell zu legen. Auf gut Deutsch: ich will einen Amtrak Pacific Coast Starlight 🙂

Was gibt es derzeit am Markt, um mir diesen Wunsch zu erfüllen? Die Firma Kato hat freundlicherweise alles passende im Programm. Sowohl die GE Genesis P42DC in DCC-Sound-Variante und Phase V Lackierung, wie auch die diversen Starliner-Wagen vom Diner über Sleeper zum Coach- und neu auch zum Baggage-Car sind in maßstäblicher Länge verfügbar.

Nachdem mich die Qualität der TTX Double Stack Cars von Kato überzeugt hat, ist das doch mal einen Versuch wert und einen hübschen langen Zug gibt das auch 🙂 Einziges Manko: man braucht schon eine lange Strecke um den Zug in Gänze aufzugleisen 😉

Ich werde die Loks und Wagen in diesem Blog einem Test unterziehen.

Fitnessfahrten bei der SBB Historic

Die SBB Historic veranstaltet an jedem 1. Samstag eines Monats im Depot Erstfeld am Gotthard sogenannte Fitnessfahrten mit ihrem historischen Rollmaterial. Das Wunderbare dabei ist, dass diese Fitnessfahrten kostenfrei auf dem Gelände der SBB Historic hinter dem Bahnhof Erstfeld zu besichtigen sind. Man kann sich frei im Gleisgelände bewegen und die historischen Schätze der SBB hautnah in Augenschein nehmen. Nach den Fitnessfahrten kann man nach Herzenslust die Loks besichtigen, das Personal steht Rede und Antwort zu allen Details der Loks. Am 2.5.2015 war ich vor Ort und habe Gotthard-Krokodil und Co. live und in Action bewundern dürfen.

Highlight aus Springfield: ein neuer Budd RDC :-)

Gestern kam als Meldung das Highlight der Messe aus Springfield: Rapido Trains baut einen völlig neu konstruierten und technisch, wie optisch dem Rapido Trains Anspruch genügenden RDC Budd Triebwagen 🙂

Das ist wundervoll, denn ich mag diesen Triebwagen. Der RDC Budd Triebwagen ist quasi ein Streamliner-Wagen mit 2 Hasenkästen als Steuerabteilen, kurz: ein kleiner Regionaltriebwagen für amerikanische Schienen. Mehr Infos zum RCD Budd liefert Wikipedia. Den Triebwagen gab es in den verschiedensten Varianten, Rapido hat die Varianten RDC-1 (reiner Personentriebwagen), RDC-2 (mit kleinem Gepäckabteil) und RDC-3 (mit Gepäck- und Postabteil) angekündigt. Die Auslieferung ist für Frühjahr 2016 angekündigt.

Jetzt kann man sagen: okay, der Wagen ist insbesondere an der Ostküste und Kanada unterwegs gewesen und die zahlreichen östlichen Bahngesellschaften nannten ihn ihr eigen, aber es gibt auch Exemplare, die in mein westliches Beuteschema passen, und bei denen ich wirklich schwach werden könnte:

  • Atchison, Topeka & Santa Fe: die AT&SF hat 2 dieser Triebwagen (DC-191, DC-192) im Einsatz gehabt, es handelt sich dabei um Triebwagen RDC-1 (ohne Gepäckabteil), die auf der Linie zwischen San Diego und Los Angeles im Einsatz waren, später (nach Umbau auf RDC-2 mit Gepäckabteil) zwischen El Paso und Albuquerque pendelten.
  • Southern Pacific: die Southern Pacific hatte genau 1 Triebwagen RDC-1 mit der #10, der die Linie Sacramento zum Oakland Pier bediente.
  • Western Pacific: die Western Pacific besaß ebenfalls 2 Triebwagen RDC-2 (#375, #376), die auf der Linie zwischen Salt Lake City und Oakland unterwegs waren.

So hoffe ich, das Rapido Trains mindestens einen der oben genannten Varianten bringt, dann ist ihnen eine Bestellung sicher 🙂 Mein Traum wäre der SP-RDC-1 in dem roten Hasenkasten, oder beide AT&SF-RDC-1 für die zwischen Los Angeles und San Diego gefahrene Doppeltraktion.

Nächste Woche will Rapido Trains Einzelheiten zu den Lackierungsvarianten bekannt geben.

Zahlreiche Bilder von RDCs gibt es übrigens auch auf Flickr.

Modelleisenbahn und Vorbild aus Deutschland und den USA